Die häufigsten Vitamin B12 Mangel Ursachen

Vitamin B12 Mangel Ursachen

Vitamine – sie sind essenziell, lebenswichtig und sie verhelfen uns zu Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Der Name selbst sagt schon einiges darüber aus, wofür sie da sind, denn „Vita“ auf Latein bedeutet „Leben“.

Insgesamt gibt es 13 Vitamine, die zwar keine Energie liefern, aber dennoch lebensnotwendig sind, weil sie im Körper verschiedenste Aufgaben erfüllen: Sie schützen uns vor gefährlichen Schadstoffen, sie verringern das Herzinfarktrisiko, sind für die Verwertung von Nährstoffen zuständig, steuern biochemische Abläufe und verbessern die Aufnahme von Mineralstoffen.

Die Vitamine A, D, E und K sind im Fettgewebe speicherbar, alle anderen Vitamine sind wasserlöslich und nicht speicherbar. Außer Vitamin B12, für das es im menschlichen Körper einen Speicher in der Leber gibt.

Tierische Nahrungsmittel zu sich nehmen

Das Vitamin B12 wird auch Cobalamin genannt wurde als letztes entdeckt. Es ist vor allem für die Bildung der roten Blutkörperchen wichtig und am Eiweißstoffwechsel von Aminosäuren und Proteinen zuständig. Liegt ein B12-Mangel vor, so kann das zu Störungen bei der Blutkörper-Bildung und zu Störungen im Nervensystem führen.
Der Tagesbedarf eines Erwachsenen liegt bei nur drei Mikrogramm. Um den Bedarf zu decken, ist der Mensch auf den Konsum tierischer Nahrungsmittel angewiesen. Lieferanten von Vitamin B12 sind vor allem Rinder-Leber, Fleisch im Allgemeinen, Milch, Käse, Eier. Ist der Speicher in der Leber gefüllt, ist damit eine gute Versorgung des Körpers mit Vitamin B12 für zwei bis drei Jahre sicher.

Ursachen und Symptome

Eine der häufigsten Ursachen eines B12-Mangels ist die chronische Magenschleimhaut-Entzündung, weil dann nicht genügend B12 im Dünndarm aufgenommen und verarbeitet werden kann. Schuld an einem Mangel können aber auch Leberfunktionsstörungen sein und Wirkstoffe anderer Medikamente.
Auch eine vegane Ernährung mit Verzicht auf alle Fleischprodukte führt langfristig zum Mangel, der

  • Depressionen
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Kribbeln in den Gliedmaßen

hervorrufen kann. Im fortgeschrittenen Stadium kann ein Mangel auch zu Verwirrung, Muskelschwäche oder Verlust des Gedächtnisses führen.

B12 und Schwangerschaft

Während einer Schwangerschaft wird der Vitamin B12-Speicher eines ungeborenen Kindes aus dem mütterlichen Blut aufgefüllt. Liegt aber bei der Mutter ein B12-Mangel vor, so kann es sein, dass der Säugling nach der Geburt schon in den ersten Monaten einen Mangel entwickelt. Dieser führt zunächst zu einem verminderten Wachstum des Gehirns und es können epileptische Anfälle, Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma auftreten. Sollten diese Störungen auftreten, so ist es aber möglich den Säugling mit einer sofortigen Vitamintherapie erfolgreich zu behandeln. Allerdings kann es vorkommen, dass die Gesamtentwicklung des Kindes häufig hinter gleichaltrigen Kindern zurückbleibt.

Deshalb muss unbedingt sichergestellt werden, dass bei Schwangeren und auch bei stillenden Müttern der Vitamin B12-Speicher durch Einnahme zusätzlicher B12-Präparate ausreichend gefüllt ist. Die Vorbeugung mit B12 ist besonders für strenge Vegetarier, für schwangere und stillende Frauen und für Raucher zu empfehlen, die den Mehrbedarf aus dem B12-Speicher via Tabletten, Spritzen oder Tropfen abdecken können.

Informatives zum Abnehmen mit Abnehmkapseln

Wenn es zwickt und kneift, die Jeans zu eng sitzt und die Erkenntnis zum Abnehmen kommt, dann haben oftmals die diversen Mittelchen aus der Apotheke Hochkonjunktur. Die Werbung verspricht eine schnelle Gewichtsabnahme und es hört sich prima an: Eine Kapsel einnehmen – ganze ohne Entbehrungen für den Magen und ganz ohne sportliche Aktivität. Aber Vorsicht: Die angeblichen Diäthelfer sind als ungesund bis gefährlich einzustufen.

In den vergangenen Jahren hat der Anteil an übergewichtigen Menschen immer mehr zugenommen. Da dies oftmals auch Krankheiten nach sich zieht, ist es im Allgemeinen zu einem ernst zu nehmenden Gesundheits-Problem geworden. Jeder sollte sich darüber im Klaren sein, dass man sein Übergewicht meist über Jahre aufgebaut hat und es nur gesund sein kann, wenn man es auch wieder kontinuierlich verliert. Wem das zu lange dauert, der greift gerne nach den Abnehmkapseln und viele sind der Meinung, sie helfen. Dem ist aber in den meisten Fällen nicht so und daher darf man sich auf keinen Fall darauf verlassen. Die entsprechenden Angebote sollten genauestens durchgelesen werden.

Appetitzügler

Es sind Medikamente, die das Hungergefühl zwar dämpfen aber die Wirksamkeit der Präparate lassen nach einiger Zeit nach. Außerdem sind sie nicht ungefährlich: Die Wirkstoffe stimulieren auch das Nervensystem und können daher zu schweren und unangenehmen Nebenwirkungen führen. Beispielsweise kann der Wirkstoff Sibutramin zu Krampfanfällen und Blutdruckanstieg führen.

Enzympräparate

Ananas und Papayas sollen das Fett nur so dahinschmelzen lassen – so verspricht es die Werbung der Abnehmkapseln. Ernährungswissenschaftler sind da anderer Meinung und erklären, dass Enzyme sind Eiweißverbindungen sind, die bereits durch die Magensäure vorverdaut zerstört werden. Würden diese heil im Dünndarm ankommen, würden sie dort die Eiweißverdauung unterstützen und so eine effektivere Ausnutzung der Nährstoffe bewirken. Und man würde zunehmen! Außerdem bemängeln Wissenschaftler, das beispielsweise der Papayaextrakt zu allergischen Reaktionen führen und Durchfall, Erbrechen und Übelkeit hervorrufen kann.